Wer Online-Dienste nutzt, «bezahlt» in der Regel mit persönlichen Daten. Diese können zu Kundenanalysen und  Marketingzwecken genutzt werden, um Angebote zu personalisieren. Dadurch steigt der Komfort für Nutzer_innen. Gleichzeitig steht die Frage nach Privatsphäre im Raum.

Das Datenthema hat für die Wohnbevölkerung der Schweiz von den 6 untersuchten Themen die zweithöchste Relevanz. Dabei werden klar häufiger Gefahren (37 %) mit dem Thema assoziiert als Chancen (11 %). 43 % sehen gleichermassen Chancen und Gefahren. Weiter fällt auf, dass im Datenthema mit 9 % der Anteil «weiss nicht»-Antworten am grössten ist. Dies weist darauf hin, dass viele Menschen kein klares Bild davon haben, was die positiven und negativen Folgen im Umgang mit Daten sind.

Die Mehrheit der Befragten sieht dringend Handlungsbedarf (58 %). Als wichtige Verantwortungsträger bezeichnet sie sowohl Datenschutzbehörden (66 %) und die Politik (63 %) als auch sich selbst (57 %) und  Technologieanbieter (49 %). Die Politik als Akteurin bekommt im Vergleich zum letzten Jahr klar mehr Gewicht (2019: 51 %). Wie bereits letztes Jahr schreiben die Befragten auch sich selbst eine wichtige Rolle zu. Die Eigenverantwortung zeigt sich in der Absicht, sich Wissen im Thema anzueignen (60 %) und das eigene Verhalten z. B. durch Ändern der Datenschutzeinstellungen anzupassen (59 %). Auf politischer Ebene mitentscheiden möchte hingegen gerade einmal ein Viertel der Befragten (2019: 51 %).

Die hohe Bereitschaft, das eigene Verhalten anzupassen, erklärt sich zum Teil dadurch, dass der Datenschutz als sehr wichtig eingestuft wird: 90 % aller Befragten gibt an, dass der Datenschutz wichtig sei. Dabei scheint es, dass vor allem jenen Personen der Schutz der eigenen Daten wichtiger ist, welche in der Digitalisierung Gefahren sehen. Gleichzeitig nutzt der Grossteil der Bevölkerung Anwendungen, die auf eigene Daten zugreifen.  Die meisten nutzen Bonusprogramme (70 %), Social Media (57 %) sowie Applikationen, die Standortdienste verwenden (56 %). Eher zurückhaltend sind sie bei der Nutzung von Unterhaltungs-Apps (42 %) sowie Fitness-Trackern (27 %). Kaum genutzt werden in der Schweiz Digitale-Voice-Assistenten (6 %). Zu einem grossen Teil nutzen Personen diese  Anwendungen, die primär Gefahren mit dem Datenthema assoziieren, wie die Grafik rechts zeigt. Wie bereits letztes Jahr nutzen die Menschen die Dienste also wohl wissend, was mit den Daten geschieht. Über alles scheint der Nutzen immer noch zu überwiegen.


Häufige Nutzung von Anwendungen – abhängig von der Chancen- und Gefahrenwahrnehmung

Im Umgang mit dem Thema werden konkrete Lösungen gewünscht: Am hilfreichsten fänden es die Befragten, wenn es mehr Transparenz gäbe,  wofür Daten verwendet werden (70 %). Auch ein Ampelsystem, das anzeigt, wie gut Daten geschützt sind (57 %), sowie stärkere Datenschutzgesetze (48 %) stossen bei einer Mehrheit der Befragten auf Interesse. Hingegen finden Initiativen zur Sensibilisierung wenig Anklang (8 %).


Vertrauen in verschiedene Organisationen im Umgang mit Daten

Schaut man, wie stark die Menschen verschiedenen Organisationen im Umgang mit Daten vertrauen, zeigt sich, dass das Vertrauen in Ärzt_innen, öffentliche Spitäler, staatliche Stellen, Schulen sowie Banken hoch ist. Das Vertrauen in internationale Tech-Unternehmen, private Medienhäuser, Telekommunikationsunternehmen sowie Detailhändler und andere Konsumgüteranbieter ist hingegen tief. Diese Befunde decken sich mit der allgemeinen Vertrauenszuschreibung. Es ist anzunehmen, dass das Vertrauen zum Umgang mit Daten nicht allein auf vermutete Kompetenzen im Umgang mit Daten zurückzuführen ist, sondern abgeleitet wird vom allgemeinen Vertrauen in einen Akteur. Weiter kann davon  ausgegangen werden, dass man eine klarere Meinung dazu hat, wem man vertraut, je mehr man sich mit dem Thema auseinandersetzt. Dies zeigt sich beispielsweise bei der Gruppe der Hochgebildeten, die den vertrauensvollen Organisationen mehr vertrauen, den weniger vertrauensvollen Unternehmen aber auch mehr misstrauen.

0 gar kein Vertrauen
1 wenig Vertrauen
2 etwas Vertrauen
3 viel Vertrauen
4 sehr viel Vertrauen


Wie ist die Schweiz im Thema Meine Daten im internationalen Vergleich aufgestellt?

Eine klare Mehrheit der Schweizer Wohnbevölkerung (68 %) vertraut inländischen Organisationen im Umgang mit eigenen Daten mehr als Organisationen aus dem Ausland (1 %). Aus Sicht einiger Expert_innen gibt es dazu inhaltlich wenig Grund. Erklären könnte man diesen deutlichen Unterschied damit, dass im Sinne der Swissness den Schweizer Unternehmen per se mehr Sorgfalt zugeschrieben wird und diese bei Problemen eher greifbar sind. Auch wenn man betrachtet, wie die Schweiz ganz allgemein im Thema «Meine Daten» im internationalen Vergleich wahrgenommen wird, zeigt sich dasselbe Bild: Man sieht in der Grafik unten, dass zumindest aus Sicht der Befragten eine klare Mehrheit der Meinung ist, dass die Schweiz besser aufgestellt sei.

Die Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass das Datenthema eine neue Dimension der gesellschaftlichen Debatte erreicht hat. Neben dem Datenschutz steht neu das Teilen persönlicher Daten im Fokus des Diskurses, beispielsweise um zur Bewältigung einer Krise beizutragen. Aus dem Barometer geht hervor, dass rund die Hälfte der Befragten bereit wären, ihre Standortdaten sowie Kontaktdaten zu teilen, um dadurch eine weitere Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern. Hingegen ist nur ein sehr kleiner Teil bereit, Kommunikationsdaten wie Nachrichtenverläufe und Gesprächsaufzeichnungen zu teilen (8 %). 17 % geben an, «gar keine» Daten teilen zu wollen. Ob das daran liegt, dass diese Daten zu persönlich sind oder dass der direkte Nutzen der Daten zur Bekämpfung des Corona-Virus nicht gesehen wird, geht aus der Befragung nicht hervor. Im Rahmen vertiefender Gespräche mit der Bevölkerung und Expert_innen wurde auf diese Fragestellung genauer eingegangen.


Zitate aus der Bevölkerung

Daten teilen – erste Assoziationen

«Ich kann ‹ja› sagen, ich kann ‹nein› sagen – meine Daten werden aber so oder so erfasst.»

«Es ist eh ein riesiger Datenmüll. Wenn da irgendjemand was damit machen möchte, ist mir das egal.»

«Der Staat hat eine Fürsorgepflicht. Es ist nicht meine Aufgabe mich über alles zu informieren und mich bei jeder Anwendung mit dem Datenschutz auseinanderzusetzen.»

«Ich bin da wenig handlungsfähig.  Wenn ich das Internet nutzen möchte, dann teile ich meine Daten.»

«Ich weiss einfach nicht, ob der Staat hier mit der schnellen Entwicklung von Technologieunternehmen mithalten kann.»

«Mein Eindruck ist, dass jede Firma selbst entscheidet, was sie mit den Daten macht, und das ist für mich eine komplett überfordernde Situation.»

«Handlungsfähigkeit und Selbstbestimmung im Umgang mit persönlichen Daten wieder zu erlangen, ist meiner Meinung nach eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe, die wir in Zukunft zu lösen haben.»


Teilen von Daten zu kommerziellen Zwecken – Meinungen und Verhalten

«Ich nutze Dienste, bei denen ich weiss, dass meine Daten gesammelt werden. Aber durch meine Daten trage ich auch dazu bei, dass die App besser funktioniert. Davon profitieren letztendlich alle.»

«Ich sehe das grosse Problem dann, wenn Daten weitergegeben werden. Ich finde es beispielsweise super, dass ich mit meiner Fitness-App meine Leistungen tracken kann.  Aber wir haben alle ein Problem, wenn diese Daten an die Versicherungen weitergegeben werden.»

«Ob ich Online-Dienste nutze und damit meine Daten teile, hängt eindeutig von meinen Kosten-Nutzen-Überlegungen ab.»

«Wenn eine SBB-App meine Daten sammelt, mache ich mir überhaupt keine Gedanken. Ich vertraue darauf, dass ein staatliches Unternehmen meine Daten genügend schützt – nebst dem, dass meine Daten eh nicht so interessant sind.»

«Ich beantworte nichts, was meine persönliche Gesundheit oder meine Familie betrifft.»

«Entweder habe ich eine intrinsische Motivation meine Daten zu teilen, oder aber man kann mir gar nicht genug Geld dafür  anbieten.»

«Ich bewege mich im Internet sehr vorsichtig und versuche mich zu schützen, da ich nicht zum Produkt von Dienstleistern werden möchte.»


Teilen von Daten für gemeinnützige Zwecke – Meinungen und Verhalten

«Es ist unglaublich, dass wir jeden Tag so viele persönliche Informationen teilen, aber in einer Pandemiekrise zögern und erst noch diskutieren müssen, bevor wir Daten teilen, die für die Bewältigung der Krise hilfreich sein könnten.»

«Wenn es dem Gemeinwohl dient, würde ich auch andere Daten, wie Kommunikationsdaten, teilen.»

«Jetzt gehen wir in eine Bar, ein Restaurant oder Sonstiges und teilen sofort unseren Namen, unsere Adresse, unseren Standort usw. Vor neun Monaten hätte sich niemand bereit erklärt, diese Informationen anzugeben.»

«Ich möchte nicht, dass man meinen Standort täglich verfolgt, ich möchte nicht, dass man jederzeit weiss, wo ich bin, und ich diese  Information mit Ich-weiss-nicht-wem teile. Auch, wenn es für das Wohl der Gesellschaft ist. Ein wenig individuelle Freiheit muss noch bleiben.»

«Ein Beitrag für das Gemeinwohl ist hier wichtiger als der Schutz von persönlichen Standortdaten.»

«Nutzt die Regierung eine Krise nicht als Vorwand, um Daten über ihre Bevölkerung zu sammeln?»

«Obwohl ich dem Staat nicht  weniger vertraue als Google, bin ich bei der SwissCovid-App viel kritischer. Vielleicht liegt es daran, dass man da schon fast zu gut  informiert wurde, während man bei Google und Facebook und Co. ja nicht so genau weiss, was mit den Daten passiert.»

«Wenn eine App vom Staat kommt, kommen einem schon gleich so Big-Brother-Gedanken.»

«Der Staat als unabhängige Institution sehe ich nicht. Er arbeitet immer zusammen mit wirtschaftlichen Unternehmen und ist daher auch nicht komplett unabhängig.»


Expertenstimmen

Wo steht die Schweiz im Umgang mit Daten?

«Es muss mehr Bewusstsein geschaffen werden, dass man nichts gratis im Internet erhält, sondern seine Leistungen immer mit einem Mittel zahlt. Das ist Wirtschaft on- und offline. Mit diesem Wissen kann ein_e Konsument_in mündig entscheiden, was er / sie möchte. Eine klare Deklaration, wie mit einem einfachen Farbsystem der Ampel hilft bei der Entscheidungsfindung. Auch helfen könnte ein Beipackzettel «Risiken und Nebenwirkungen» analog zur Medizin bei Internetdiensten wie Social Media.» (Fichter)

«Wir müssen uns von der Idee  verabschieden, dass wir uns im digitalen Raum in einer komplett risikofreien Zone bewegen. Und die Erwartung, dass uns das ganze Risiko abgenommen wird durch den Gesetzgeber und den Staat, geht auch zu weit. Ich fahre ja auch jeden Tag mit dem Fahrrad zur Arbeit und nehme das Risiko in Kauf, einen Unfall zu haben. Es ist schlussendlich meine  Verantwortung mit den Risiken umzugehen.» (Herzog)

«Die Digitalisierung per se gibt es nicht, man muss das immer in einen Kontext stellen. Auch bei Daten stellen sich viele übergreifende Fragen, die Antworten fallen jedoch sektorspezifisch jeweils anders aus. Die Schweiz ist in gewissen Bereichen sehr weit, wie in der Ausstattung und der Netzinfrastruktur - in anderen im internationalen Vergleich, auch aufgrund der föderalen Struktur wie zum Beispiel im Gesundheitsbereich oder im eGovernment, weniger.» (Brenner)

«Es gibt keinen Bereich, wo die Informationsasymmetrie zwischen Anbietern und Konsument_innen so hoch ist wie in der  Digitalisierung.» (Stalder)

«Umgang mit Daten ist ein zentrales Thema für Politik und Verwaltung geworden. Der Bundesrat hat in seiner neuen Strategie "Digitale Schweiz" beispielsweise die Nutzung von Daten sowohl für den Schutz der Umwelt als auch für die regulierten Netzsektoren thematisiert. Zudem rücken neue Daten wie aus dem Bildungssektor mehr in den Vordergrund.
» (Brenner)


Daten als politisches Thema

«Zentral ist, dass wir eine zukunftsorientierte Datenpolitik aufbauen, die den immateriellen Wert von Daten berücksichtigt und von dem alle profitieren können. Es braucht dazu die richtige Balance und Transparenz zwischen der Datenverwendung zu wirtschaftlichen Zwecken und dem Schutz der Individuen und der Privatsphäre.» (Graf-Litscher)

«Wir leben seit 30 Jahren im Zeitalter der digitalen Selbstverteidigung: Uns als Bürger_innen wird vermittelt, dass wir alles selbst einstellen, konfigurieren, zurücksetzen etc. sollen – was hier verlangt wird, ist konsumenten-, bürger und menschenunfreundlich. Das scheint zum Sinneswandel geführt zu haben, dass die Politik hier handeln muss. Auch wenn Regulierung nicht überall hilft.» (Fichter)

«Datenschutz muss ein Top-Thema der Politik werden und kann nicht auf Stufe einzelner Behörden abgehandelt werden. Er betrifft alle Aspekte des privaten und öffentlichen Lebens. Das neue Datenschutzgesetz der Schweiz ist ein Schuss ins Leere.» (Stalder)

«Nun kann man in zwei Richtungen gehen: Entweder, wir nehmen den Bürgern die Überforderung ab, oder wir helfen, die Eigenverantwortung zu forcieren. Im Moment gibt’s die Tendenz Ersteres zu tun. Vor allem in der EU. Aus meiner Sicht ist man mit der Idee, über bevormundende Eingriffe dem Bürger Entscheidungen abnehmen zu können, schon längst in einer Sackgasse angekommen.» (Herzog)


Ansätze für die Zukunft

«Wir brauchen ein digitales moralisches Betriebssystem für Unternehmen und die Wirtschaft im Umgang mit Daten. Das ist eine grosse Positionierungschance für die Schweizerische Wirtschaft und fusst auf der etablierten DNA der Schweiz.» (Müller)

«Als Politikerin spüre ich in der Bevölkerung einen Graben zwischen Technokraten und Verängstigten. Wir müssen vermehrt Brücken bauen damit wir den digitalen Anschluss nicht verlieren.
» (Graf-Litscher)

«Das Ziel sollte ein Recht sein, welches den dauerhaften Besitz meiner Daten durch Dritte ausschliesst. Konzepte wie ein ‹Hub of All Things› mit differenzierten Datenfreigaben geben den Bürger_innen wehrhafte Werkzeuge in die Hand und zwingen die Unternehmen zu einer starken Corporate Digital Responsibility.
» (Müller)

«Ein Label oder Ampelsystem, welches den Grad des Datenschutzes bei spezifischen Produkten aufzeigt, muss als nächster Schritt kommen – und auf keinen Fall einfach nur weitere Sensibilisierung der Bevölkerung. Daten sollen nicht verscherbelt werden, sondern ihr Wert muss der Bevölkerung bewusst sein und auch, dass diese einen hohen monetären Wert haben.» (Stalder)

«Vielleicht hilft Technologie, dass man klarere Mittel hat, um Kontrolle über Daten zu behalten. Rein regulatorische Eingriffe bringen nichts. Regulatorisch sollte man stärker auf Missbrauch fokussieren. Der aktuelle Datenschutz ist sehr statisch und geht auf die ‹Eingänge› und nicht auf das Ergebnis.» (Herzog)


Liste der Expert_innen

  • Sabine Brenner, Leiterin der Geschäftsstelle Digitale Schweiz, BAKOM
  • Adrienne Fichter, Tech-Reporterin, Online-Magazin Republik.ch
  • Edith Graf-Litscher, Nationalrätin und Co-Präsidentin Parldigi
  • Eric Herzog, Mitglied der Geschäftsleitung, economiesuisse
  • Prof. Dr. Benjamin Müller, Department of Information Systems, Faculty of Business and Economics, Universität Lausanne
  • Sara Stalder, Geschäftsleiterin der Stiftung für Konsumentenschutz


Fazit und Empfehlungen

Den Menschen ist klar, dass sie eine Eigenverantwortung haben, ihre Daten zu schützen und nutzbringend einzusetzen. Die Politik hat dabei eine wichtige Rolle, die Rahmenbedingungen zu schaffen, um dieser Verantwortung gerecht zu werden. Dafür entstehen zurzeit beispielsweise Ampelsysteme oder Labels. Der Umgang mit Daten kann auch nicht einfach den Datenschutzbehörden zugeschrieben werden. Es geht vielmehr darum, eine zukunftsfähige Datenpolitik zu entwickeln, die sowohl für die Wirtschaft als auch die Bevölkerung passend ist. Dabei liefert Forschung und Praxis neue Konzepte, bei denen Daten entweder monetarisiert werden oder in einer Art Clearing-House selektiv und / oder zeitlich befristet mit Datennutzenden geteilt werden. So könnte dem Wunsch nach mehr Selbstbestimmung Rechnung getragen und ein Gegengewicht gerade zu internationalen Datenkonzernen geschaffen werden. Zudem soll der Wert von Daten und die Bedeutung des Umgangs mit Daten immer wieder thematisiert werden – nicht zuletzt in der schulischen Bildung.

Die Schweiz kann den Umgang mit ihren eigenen Daten aktiv und offen gestalten. Dies hilft der Bevölkerung, der Forschung, aber auch innovativen Geschäftsideen. Auf Basis etablierter Werte der schweizerischen DNA wie Qualität, solide Lösungen und Innovation könnte eine gesellschaftlich verantwortliche Datenkultur entwickelt werden, die der Volkswirtschaft als auch dem internationalen Ansehen und den Kooperationen förderlich ist. Freiwillig persönliche Daten zu teilen, um bessere gesellschaftliche Entscheidungen zu treffen, hat dabei ein hohes Potenzial. Falls der übergeordnete Nutzen ersichtlich und die Systeme gut gebaut sind, ist die Bereitschaft in der Schweiz dazu vorhanden.