Die Initiative APROPOS_ der Stiftung Risiko-Dialog befragte zwischen dem 8. Juli und dem 25. Juli insgesamt 1’762 Personen ab 18 Jahren.

Quantitative Studie zu 8 Themenfeldern
Die Umfrage wurde von der LeeWas GmbH durchgeführt und ausgewertet. Die Analyse ist aufgrund der gewählten Methoden repräsentativ für die Schweiz in Bezug auf Alter, Bildung, Geschlecht, Landes- und Sprachregionen sowie das Wohngebiet (Stadt, Land, Agglomeration). Die Teilnehmenden wurden nach demographischen und geographischen Variablen gewichtet. Auf einem Niveau von 5 % liegt der maximale Fehlerbereich bei dieser Umfrage bei + / -3.4 %-Punkten für Schätzungen basierend auf der gesamten Stichprobe.

Beschreibung der repräsentativen Stichprobe:

1’762 Umfrageteilnehmer_innen
  • 1’089 Deutschschweiz
  • 467 Romandie
  • 206 Tessin

Altersgruppenverteilung in %
  • 18 bis 34 Jahre: 21.6
  • 35 bis 49 Jahre: 22.4
  • 50 bis 64 Jahre: 28.5
  • über 65 Jahre: 27.5

Verteilung Siedlungstypen in %
  • Land 26.7
  • Stadt 33.2
  • Agglomeration 40.1

Geschlechterverteilung in %
  • Männer 54.3
  • Frauen 45.7

Innerhalb der acht Themenfelder wurden folgende Variablen erhoben:

  • Chancen- / Gefahrenwahrnehmung
  • Interesse am Themenfeld
  • Forderung Einbindung Bevölkerung vs. Auseinandersetzung alleine durch Expert_innen

  • Individuelles Bedürfnis, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen
  • Verantwortungszuschreibung betr. der Förderung der gewünschten Auseinandersetzung

Zur vertieften Analyse wurde ebenfalls erhoben:

  • Soziodemografische Variablen
  • Selbstwirksamkeitserwartung
  • Politikinteresse
  • Politische Partizipation
  • Nutzung digitaler Dienstleistungen

  • Vertrauen in verschiedene Institutionen betr. Schutz persönlicher Daten
  • Selbsteinschätzung betr. Identifikation von Fake News
  • Einschätzung Vorkommen von Fake News in unterschiedlichen Medienkanälen

Zur Erläuterung der Resultate wurden die wesentlichsten Erkenntnisse extrahiert und beschrieben. Zur übersichtlichen Darstellung wurden bestimmte Antwortkategorien teilweise zusammengefasst (z. B. «eher Chancen» und «nur Chancen»). Weiter wurden alle Resultate, die auf einen signifikanten Zusammenhang oder Unterschied hinweisen im Text mit einem * gekennzeichnet.

Qualitative Vertiefung von zwei Themenfeldern
Es wurden zwei Themen mit einer ausgeprägten Chancen-, beziehungsweise einer ausgeprägten Gefahrenwahrnehmung qualitativ vertieft. Im September und Oktober 2019 wurden dazu 2 Fokusgruppen mit Laien sowie 7 leitfadengestützte Interviews mit Expert_innen durchgeführt. Ziel war eine qualitative Differenzierung sowie die Integration der Perspektive von Fachleuten auf Chancen, Gefahren und die Einbindung der Bevölkerung.

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