Digitale #Demokratie

Welche Vorteile aber auch Tücken haben digitale Instrumente in unserem politischen Meinungsbildungsprozess? Wie wird heutzutage mit digitalen Mitteln mobilisiert und polarisiert? Wie kann die politische Agenda mit digitalen Mitteln übernommen werden? Wie entsteht in Zukunft eine konstruktive politische Debatte, wenn wir in sozialen Medien nur das sehen, was uns gefällt?

von Nathalie Stübi
15 Apr / 5 min read

Während des nationalen Wahljahres 2019 möchten wir die Diskussion zum Einsatz eines breiten Spektrums an digitalen Anwendungen im demokratischen Prozess bei Stimm- und Wahlberechtigten anstossen. Der gesellschaftliche Dialog zur «digitalen Demokratie» soll dabei mehr beinhalten, als bloss das kontrovers diskutierte Thema «eVoting». Alle Stationen der Demokratie werden darin eingeschlossen, von Agenda Setting – die Setzung eines politischen Themas – über den Informationsprozess durch digitale Medien und Deliberation bspw. in Diskussionsforen sozialer Medien, bis hin zu digitalen Assistenzapplikationen in der Wahlabgabe. Im Rahmen des Projekts führten wir zwei Veranstaltungen durch:

Im Rahmen des Digital Festivals Zürich widmeten wir uns zusammen mit eZürich und digitale Gesellschaft in einer öffentlichen Nachmittags-Session dem Thema #DigitaleGesellschaft. Darin diskutierten wir innerhalb eines interaktiven Postenlaufs mögliche Auswirkungen auf die Demokratie. Einen Rückblick findest du hier.

Ein Wochenende vor den #WahlenCH19 lud APROPOS_ im Karl der Grosse, zum Event „Die Schweiz wählt“, um in Kurzdemos digitale Wahltools kritisch zu hinterfragen und sich spielerisch mit der #Demokratie auseinander zu setzen. Hier geht's zum Bericht.

Das gemeinsam erarbeitete Wissen über digital demokratische Tools und Phänomene möchte APROPOS_ innerhalb des digitalen Demokratie Toolbox Projekts kondensieren und öffentlich zur Verfügung stellen.




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